Vortrag „Abenteuer Mond“

27.04.2026; 19:30 Uhr; Musikkneipe Schwarzer Bär, Bismackstraße 179A, 26382 Wilhelmshaven

Vortragender: Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz

Im April 2026 fand mit „Artemis 2“ die erste bemannte Mondmission nach über 50 Jahren statt. Eine Astronautin und drei Astronauten umrundeten den Mond. Im Rahmen der Artemis-3-Mission soll im Jahr 2027 mit einer echten Mondlandefähre das Andockverfahren im Erdorbit geprobt werden. Im Jahr 2028 sollen im Rahmen der Missionen Artemis 4 und 5 bemannte Landungen auf dem Mond erfolgen. Bis zum Jahr 2035 soll eine bemannte Station auf dem Mond entstehen. Die Chinesen verfolgen ebenfalls entsprechende Pläne. Mit der Artemis-2-Mission ist ein neues Zeitalter im Weltraum angebrochen. Die Menschheit möchte nachhaltig auf dem Mond bleiben und später auch zum Mars aufbrechen.

Vor diesem Hintergrund geht der kostenlose Vortrag auf den aktuellen Forschungsstand zum Aufbau, zur Entstehung und zu den Eigenschaften des Mondes sowie auf seine Bedeutung für die Erde und das Leben ein. Des Weiteren betrachten wir die offenen Fragen zur Mondforschung und zur Zukunft des Mondes. Doch auch die gesellschaftliche bzw. wirtschaftliche Bedeutung des Mondes und die daraus resultierenden Raumfahrtmissionen werden betrachtet. Die früheren, aktuellen und zukünftigen Raumfahrtmissionen werden hierbei ebenfalls betrachtet.

Mit diesem Vortrag meldet sich Diplom-Physiker/Astrophysiker Andreas Schwarz aus seiner Vortragspause zurück, um in regelmäßigen Abständen wieder alle Interessierten am „Abenteuer Weltraum“ teilhaben zu lassen. Des Weiteren wird die Musikkneipe Schwarzer Bär mit diesem Vortrag am 27.04.2026 um 19:30 Uhr und dem darauffolgenden Vortrag „Abenteuer Mars“ am 08.06.2026 um 19:30 Uhr wieder zur „Wissenschaftskneipe“. Mit letzteren Vortrag geht es vom Mond zum Mars und noch weiter in eine interessante Zukunft. Das Abenteuer der Menschheit im Weltraum hat begonnen und alle können teilhaben.

Bild: Der Mond ist ein nachhaltiges Ziel der Menschheit / Quelle: Ralf Schmidt AVWF

Erfolgreiche Artemis-2-Mission zum Mond und zurück

Die Artemis-2-Mission wurde am 02.04.2026 um 00:35 Uhr MESZ (01.04.2026 um 18:35 Uhr US-Ortszeit) erfolgreich gestartet. Eine Astronautin und drei Astronauten sind in einem Orion-Raumschiff in einer achtförmigen Flugbahn erfolgreich zum Mond geflogen, haben diesen am 07.04.2026 (MESZ) umrundet und sind am 11.04.2026 um 02:08 Uhr MESZ (10.04.2026 um 20:08 Uhr US-Ortszeit) wieder sicher auf der Erde gelandet. Als Kommandant leitete Reid Wiseman von der NASA die Mission. Der Pilot von Artemis 2 war der NASA-Astronaut Victor Glover. Die NASA-Missionsspezialistin Christina Koch und der kanadische Missionsspezialist Jeremy Hansen von der kanadischen Raumfahrtagentur CSA vervollständigten die Artemis-2-Crew.

Bild 1: Der Start der Artemis-2-Mission / Quelle: NASA / Artemis 2

Nach dem Start blieb das Orion-Raumschiff zunächst in einer niedrigen Erdumlaufbahn, damit vor dem Weiterflug zum Mond die Lebenserhaltungssysteme getestet werden konnten. Bis auf die Bordtoilette funktionierten alle Systeme wie vorgesehen, so dass die elliptische Flugbahn auf bis zu 71.000 Kilometer im fernsten Punkt zur Erde angehoben wurde. Es folgte die Trennung von der letzten Raketenstufe. Mit Handsteuerung simulierten der Kommandant Reid Wiseman und der Pilot Victor Glover ein mögliches Andockverfahren an eine Mondlandefähre, indem sie sich entsprechend an die abgetrennte Raketenstufe annäherten. Im Rahmen der Artemis-3-Mission soll im Jahr 2027 mit einer echten Mondlandefähre das Andockverfahren im Erdorbit geprobt werden, bevor im Rahmen der Missionen Artemis 4 und 5 im Jahr 2028 bemannte Landungen auf dem Mond erfolgen sollen. Das Problem mit der Bordtoilette konnte behoben werden. Zusätzlich wurden nach dem Abtrennen des Orion-Raumschiffes von der Raketenstufe auch vier Cube-Satelliten ausgesetzt.  

Bild 2: Die Artemis-2-Mission von der Erde zum Mond und zurück / Quelle: NASA / Artemis 2

Das Orion-Raumschiff beschleunigte rund 25 Stunden nach dem Start von der Erde in eine achtförmige Umlaufbahn um den Mond. Bahnkorrekturen erfolgten auf der viertägigen Reise zum Erdtrabanten einmal am Tag. Zwischenzeitlich übernahmen auch Christina Koch und Jeremy Hansen die Steuerung des Raumschiffs und probten weitere Manöververfahren. Die Systeme wurden während des gesamten Fluges getestet und geprüft. Des Weiteren wurden medizinische Experimente durchgeführt, um insbesondere die Auswirkungen der Strahlung außerhalb des Magnetfeldes der Erde und der Schwerelosigkeit auf die Crew zu untersuchen. Es wurden Beobachtungen durchgeführt und viele Bilder aufgenommen. Neben den Lebenserhaltungssystemen wurden der Antrieb, die Kommunikation, die Navigation und der thermische Schutz erprobt. Im Rahmen der unbemannten Artemis-1-Missionen kam es zu Beschädigungen des Hitzeschildes, so dass der Wiedereintritt des Orion-Raumschiffs im Rahmen der Artemis-2-Mission in einem angepassten Winkel stattfindet. Neben dem Annäherungs- und Ankopplungsmanöver wurden auch die Start-, Flug- und Wiedereintrittsabläufe geübt. Des Weiteren wurden neben Daten zur Belastung und Strahlung auch Daten zur Akustik und zur thermischen Umgebung gesammelt.

Bild 3: Ein Selbstbild vom Orion-Raumschiff am dritten Flugtag / Quelle: NASA / Artemis 2

Bild 4: Die Erde von Artemis 2 aufgenommen / Quelle: Reid Wiseman / NASA / Artemis 2

In den vorherrschenden gravitativen Anziehungsbereich des Mondes trat das Orion-Raumschiff am 06.04.2026 um 00:37 Uhr MESZ ein. Die Umrundung des Mondes erfolgte am 07.04.2026 nach Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) innerhalb der ersten drei Stunden des Tages. Zwischen 00:47 und 01:27 Uhr MESZ befand sich das Raumschiff von der Erde aus gesehen hinter dem Mond, so dass kein Funkkontakt bestand. Die Crew konnte außerdem eine selbst erzeugte Sonnenfinsternis beobachten. Zur höchsten Annäherung an den Mond kam es am 07.04.2026 um 01:27 Uhr MESZ mit einem Abstand von 6.545 km. Mit einem Abstand von 406.778 km erreichte die Crew der Artemis 2 am 07.04.2026 um 01:02 Uhr MESZ den bisher größten Abstand zur Erde im Rahmen einer bemannten Mission. Den bisherigen Abstandsrekord hielt Apollo 13 mit 400.171 km am 15.04.1970 um 02:21 Uhr MEZ. Die Phase der Mondbeobachtung endete am 07.04.2026 um 03:20 Uhr MESZ. Während ihres Vorbeiflugs am Mond benannte die Crew von Artemis 2 einen bisher namenlosen Krater nach Carroll Taylor Wiseman. Die Ehefrau von Kommandant Reid Wiseman war 2020 im Alter von nur 46 Jahren an Krebs verstorben. Der hellleuchtende Krater trägt nun den Namen „Carroll“.

Bild 5: Der Erduntergang vom Mond aus gesehen / Quelle: NASA / Artemis 2

Hin- und Rückflug zwischen Erde und Mond dauerten jeweils vier Tage. Am 11.04.2026 um 01:34 Uhr MESZ trennte sich die Orion-Raumkapsel von ihrem Servicemodul, welches die Antriebs- und Versorgungseinheit beinhaltete und beim Wiedereintritt nicht mehr gebraucht wird. Das Servicemodul wurde von der „Airbus Defence and Space“ in Bremen, der „City of Space”, gebaut. Durch einen 18-sekündigen Triebwerksschub wurde zudem eine ausreichende Distanz zwischen der Orion-Kapsel und dem Servicemodul hergestellt und außerdem wurde die Kapsel für den Wiedereintritt ausgerichtet. Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erfolgte am 11.04.2026 um 01:54 Uhr mit einer Geschwindigkeit von rund 40.000 km/h. Als Referenz für den Wiedereintritt gilt für die NASA eine Höhe von 122 km über der Erdoberfläche, da die Atmosphäre keine scharfe Grenze hat. Hierbei musste das Hitzeschild der Raumkapsel Reibungswärme mit einer Temperatur von etwa 3.000 °C aushalten. Für sechs Minuten bestand während des Wiedereintritts auch kein Funkkontakt. Die Wasserung erfolgte um 02:08 Uhr MESZ im Pazifik, vor der Küste der US-Stadt San Diego. Von der US-Navy (Marine) erfolgte die Bergung der Crew, welche wohlbehalten angekommen war und zunächst medizinisch untersucht wurde. Des Weiteren waren auch die Familien der Astronautin und der drei Astronauten vor Ort. Fazit: Die Artemis-2-Mission verlief sehr erfolgreich. Sie dauerte neun Tage, eine Stunde und 33 Minuten.

Bild 6: Die Grenze (Terminator) zwischen Mond-Nacht und -Tag / Quelle: NASA / Artemis 2

Die Artemis-2-Mission diente als Vorbereitung für die weiteren bemannten Missionen, einschließlich der Landung auf dem Mond. Ziel ist die Errichtung einer bemannten Station auf dem Mond und auch die Vorbereitung einer bemannten Mission zum Mars, welche als nächstes Ziel angestrebt wird. Allerdings sind für eine bemannte Marsmission noch viele gesellschaftliche und technologische Herausforderungen zu meistern. Im Ergebnis wurde mit dem Artemis-Programm ein neues Zeitalter in der Weltraumfahrt eingeleitet, mit dem Ziel einer nachhaltigen Präsenz der Menschheit auf dem Mond und darüber hinaus.

Bild 7: Die Wasserung der Orion-Kapsel auf der Erde / Quelle: NASA / Artemis 2

Hinweis: Im Rahmen des kostenlosen Vortrages „Abenteuer Mond“ am 27.04.2026 um 19:30 Uhr in der Musikkneipe Schwarzer Bär, Bismarckstraße 179A, 26382 Wilhelmshaven, geht Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz auf die Mondmissionen und die daraus resultierenden Entwicklungen ausführlich ein. Ein Blick in die weitere Zukunft erfolgt dann ebenfalls in der Musikkneipe Schwarzer Bär am 08.06.2026 um 19:30 Uhr im Rahmen des kostenlosen Vortrags „Abenteuer Mars“.

Bild 8: Die Crew von Artemis 2: Christina Koch, Victor Glover, Jeremy Hansen und Reid Wiseman / Quelle: NASA / Artemis 2

Öffentliches Astronomie-Treffen / Maritimes Jade Observatorium

14.04.2026 / ab 19:00 Uhr / Jade InnovationsZentrum, Emsstraße 20, 26382 Wilhelmshaven

Astronominnen und Astronomen (vor allem aus dem Amateurbereich) sowie Astronomie-Interessierte aus Wilhelmshaven und Friesland treffen sich öffentlich zum gegenseitigen Austausch über Astronomie in Theorie und Praxis. Es werden unter anderem auch Kurzvorträge, Workshops und im Rahmen des Maritimen Jade Observatoriums bei geeignetem Wetter astronomische Beobachtungen mit mobilen Teleskopen von der Dachterrasse des JIZ angeboten. 

Das Schwerpunktthema ist die Nachbesprechung zur Mission Tiny Observatorium in Wilhelmshaven 3.0. Es gab wieder ein Programm aus Vorträgen, einem Workshop, öffentlichen astronomischen Beobachtungen und einem Tag der Astronomie und Raumfahrt. Wir geben hierbei auch einen Rückblick zum Verlauf der Mission und einen Ausblick auf die die Mission Tiny Observatorium in Wilhelmshaven 4.0.

Das Astronomie-Treffen ist eine kostenlose und öffentliche Veranstaltung des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven-Friesland e.V. und steht ausdrücklich auch Nichtvereinsmitgliedern offen. Die Treffen finden in lockerer Runde statt. Jede/jeder kann teilnehmen und ist ausdrücklich willkommen. Es können auch Themenwünsche für kommende Vorträge eingebracht werden. Des Weiteren werden Getränke zum Selbstkostenpreis angeboten.

Bild: Das Jade InnovationsZentrum (JIZ) / Quelle: CC BY-SA 3

Frohe Ostern!

Wir, vom Astronomischen Verein Wilhelmshaven-Friesland e. V., wünschen allen ein „Frohes Osterfest“ sowie eine gesunde und glückliche Frühlingszeit!

Hintergrund: Ostern ist das höchste christliche Fest. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus nach seinem Tod am Kreuz. Das Osterdatum wird nach einem astronomischen Ereignis bestimmt: Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Somit liegt der Termin für den Ostersonntag immer zwischen dem 22. März und dem 25. April. Dieses Mal war der Frühlingsvollmond am 02. April 2026, womit Ostersonntag am 05. April 2026 ist.

Andreas Schwarz, Vorsitzender des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven-Friesland e. V.

Bild: Der Vollmond / Quelle: Ralf Schmidt / Astronomischer Verein Wilhelmshaven-Friesland e. V.

Erfolgreicher Start der Artemis-2-Mission zum Mond

Die Artemis-2-Mission ist am 02.04.2026 um 00:36 Uhr MESZ ( 01.04.2026 um 18:36 Uhr US-Ortszeit) erfolgreich gestartet. Sie kann live im YouTube-Kanal der NASA verfolgt werden. Hier der Link zum YouTube-Kanal der NASA: NASA – YouTube

Bild 1: Die Trägerrakete „Space Launch System“ mit dem Orion-Raumschiff, der Crew und zwei Ersatzcrewmitgliedern / Quelle: NASA

Nach der erfolgreichen, unbemannten Artemis-1-Mission zum Mond, welche vom 16.11. bis zum 11.12.2022 stattfand, startet mit der Artemis-2-Mission am 01.04.2026 die erste bemannte Umrundung des Mondes seit dem Jahr 1972. Die erste bemannte Umrundung des Mondes mit Apollo 8 fand in der Weihnachtszeit des Jahres 1968 statt. Die erste bemannte Landung auf dem Mond fand im Rahmen der Apollo-11-Mission im Juli 1969 statt. Letztmalig fand eine bemannte Mondmission mit Apollo 17 im Dezember 1972 statt. Das Artemis-Programm ist eine Kooperation der NASA mit den Raumfahrtagenturen von Europa (ESA), Kanada (CSA) und Japan (JAXA). In Europa ist Deutschland wiederum maßgeblich beteiligt, darunter auch der Raumfahrtstandort Bremen als „City of Space“.

Das Mond-Programm der NASA ist nach der griechischen Göttin des Mondes, Artemis, benannt, welche wiederum die Zwillingsschwester des Gottes Apollo ist. Im Gegensatz zur Apollo-Mission soll die Artemis-Mission zu einem nachhaltigen Aufenthalt auf dem Mond führen. Im Rahmen der Artemis-3-Mission soll 2028 im Mondorbit ein Kopplungsmanöver mit einer Mondlandefähre geprobt werden, bevor im gleichen Jahr mit Artemis 4 und 5 möglicherweise sogar zwei bemannte Landungen durchgeführt werden sollen. Geplant ist der Aufbau einer bemannten Station auf dem Mond, für welche weitere Flüge zum Trabanten der Erde erforderlich sind. Der ursprünglich vorgesehene „Lunar Orbital Platform-Gateway“ (LOP-G), eine Raumstation im Mondorbit, welche als Zwischenstation für Ladungen auf dem Mond genutzt werden sollte, wurde vorläufig zurückgestellt.

Bild 2: Die Crew von Artemis 2: Christina Koch, Victor Glover, Jeremy Hansen und Reid Wiseman / Quelle NASA

Im Rahmen der Artemis-2-Mission sollen vier Astronautinnen bzw. Astronauten zum Mond fliegen. Als Kommandant leitet Reid Wiseman von der NASA die Mission. Der Pilot von Artemis 2 ist der NASA-Astronaut Victor Glover. Die NASA-Missionsspezialistin Christina Koch und der kanadische Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA vervollständigen die Artemis-2-Crew. Sie werden für den Hin- und den Rückflug jeweils vier Tage brauchen. In einer achtförmigen Flugbahn von der Erde zum Mond und zurück wird der Trabant der Erde in einem Abstand von zirka 4.700 Kilometern einmal umrundet. Mit einer Entfernung von mehr als 400.000 km von der Erde werden die Astronautin und die drei Astronauten weiter entfernt sein als je ein Mensch zuvor. Insgesamt wird die Mission 9 Tage und eine Stunde dauern.

Bild 3: Die Artemis-2-Mission von der Erde zum Mond und zurück / Quelle: NASA / Artemis

Die Artemis-2-Mission dient als Vorbereitung für die weiteren bemannten Missionen, einschließlich der Landung auf dem Mond. Ziel ist eine nachhaltige Präsenz auf dem Mond und auch die Vorbereitung einer bemannten Mission zum Mars, welche als nächstes Ziel angestrebt wird. Allerdings sind für eine bemannte Marsmission noch viele gesellschaftliche und technologische Herausforderungen zu meistern. Insgesamt läutet die Artemis-2-Mission die nachhaltige Präsenz der Menschheit im Weltraum und damit auch ein neues Weltraumzeitalter ein.

Hinweis: Im Rahmen des kostenlosen Vortrages „Abenteuer Mond“ am 27.04.2026 um 19:30 Uhr in der Musikkneipe Schwarzer Bär, Bismarckstraße 179A, 26382 Wilhelmshaven, geht Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz auf die Mondmissionen und die daraus resultierenden Entwicklungen ausführlich ein. Ein Blick in die weitere Zukunft erfolgt dann ebenfalls in der Musikkneipe Schwarzer Bär am 08.06.2026 um 19:30 Uhr im Rahmen des kostenlosen Vortrags „Abenteuer Mars“.

Wissenschaftliche Sensation: Steinläuse auf dem Mars entdeckt

Steinläuse sind bereits auf der Erde als die kleinsten einheimischen Nagetiere bekannt. Im klinischen Wörterbuch Pschyrembel ist aufgeführt, dass die Steinläuse erstmals 1983 entdeckt wurden und eine Größe von 0,3 – 3 mm haben. Sie gehören zur Familie der Lapivora und tragen die lateinische Bezeichnung „Petrohaga lorioti“. Sie ernähren sich von Silikaten, also von Gesteinen. Jetzt scheint ihre wahre Herkunft als „Petrophaga lorioti marsiae“ auf den Mars hinzuweisen.

Bild 1: Eine weibliche Steinlaus / Quelle: Steinlaus – Wikipedia / CC BY-SA 3.0

Nach Auffassung des bulgarischen Forschers Johannes von Buttlov kommen die Steinläuse ursprünglich vom Mars. Im Gegensatz zu irdischem Leben basieren Steinläuse auf Silicium und nicht auf Kohlenstoff. Ihr Stoffwechsel basiert auf Silikaten. Sie ernähren sich nicht nur von Silikaten, sondern sie atmen auch Siliciumdioxid (SO2) statt Kohlenstoffdioxid (CO2) und damit Steine aus. Sie hinterlassen also immer eine kleine Geröllspur. Des Weiteren wurden bereits 2018 in Meteoriten vom Mars fossile Steinläuse gefunden. Meteoriten vom Mars entstehen beim Einschlag von Kleinplaneten auf den Mars. Dabei wird Material aufgrund der geringeren Schwerkraft des Mars in den Weltraum geschleudert und kann so auch auf die Erde gelangen.

Bild 2: Valles Marineris auf dem Mars / Quelle: Courtesy NASA/JPL-Caltech

Die Experimente der NASA-Viking-Mission auf dem Mars im Jahre 1976 hatten das Ziel, nach Leben auf dem Mars zu suchen. Zum einen wurde nach organischem Material im Marsboden gesucht, zum anderen dienten verschiedene Experimente dazu, mögliche Stoffwechselprozesse zu identifizieren. Die Experimente verliefen widersprüchlich. Es schien ein Stoffwechsel stattzufinden, doch konnte kein organisches Material nachgewiesen werden. Johannes von Buttlov beschrieb es so, als wenn Musik gespielt würde, ohne dass es die Instrumente dazu gäbe. Auch andere Missionen entdeckten keine Spuren von vergangenem und andauerndem Leben.

Der Widerspruch kann jedoch aufgeklärt werden. Bisher wurde immer nach Leben auf Kohlenstoffbasis gesucht. Die Steinläuse basieren jedoch auf Siliziumbasis und wurden daher nicht entdeckt. In den letzten sechs Jahren wurden die Aufnahmen von verschiedenen Mars-Rover-Missionen nochmals analysiert und systematisch nach den Geröllspuren gesucht, welche aufgrund des Stoffwechsels der Steinläuse entstehen. Am 1. April 2026 wurden die Ergebnisse von Johannes von Buttlov veröffentlicht: Die Geröllspuren konnten nachgewiesen werden und damit die Existenz der Steinläuse auf dem Mars.

Im Rahmen der Mission „Valles Marineris Explorer (VaMEx)“ soll nun mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des „Interdisziplinären Forschungszentrums für Extraterrestrik“ (IFEX) in den 2030er Jahren mit robotischen, laufenden, fahrenden und fliegenden Einheiten im „Valles Marineris“ auf dem Mars unter anderem auch nach Steinläusen gesucht werden. Konkret soll in geschützten Nischen, in Höhlen, nach noch lebenden Exemplaren gesucht werden. Das „Astronomie Netzwerk Weser-Ems“ (ANWE) ist über das DLR und das IFEX unmittelbar an dieser Forschung beteiligt. Wir hoffen, sehr bald den definitiven Beweis für Steinläuse auf dem Mars erbracht zu haben!

Bild 3: Die Mission „Valles Marineris Explorer (VaMEx)“ / Quelle: Valles Marineris Explorer (VaMEx)

Abschließender Missionsbericht „Tiny Observatorium in Wilhelmshaven 3.0“

Vom 03. bis 30.03.2026 hostete der Astronomische Verein Wilhelmshaven-Friesland e. V. zum dritten Mal seit November 2023 und März 2025 das Tiny Observatorium am Banter See in der maritimen Wissenschaftsstadt Wilhelmshaven. Zur „Mission Tiny Observatorium 3.0“ gehörten drei Vorträge und ein Workshop im Jade InnovationsZentrum, ein Tag der Astronomie und Raumfahrt mit zwei Vorträgen und weiterem Programm an der Jade Hochschule sowie sieben öffentliche Termine mit dem Tiny Observatorium, von denen fünf astronomische Beobachtungen und zwei zumindest Besichtigungen des Tiny Observatoriums ermöglichten.

Am 25.03.2026 war der NDR am Tiny Observatorium zu Gast, führte Filmaufnahmen und Interviews durch. Hierbei kamen auch die Mitglieder des Vorstands des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven-Friesland e. V., Gäste und ein Mitarbeiter der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen e. V. (LEB) zu Wort. Der Link zum Beitrag in der NDR-Mediathek findet sich hier:  Das Tiny Observatorium – die mobile Sternwarte | ndr.de 

Bild 1: Ein Team vom NDR im Tiny Observatorium / Quelle: Reimund Hahn AVWF

Wieder konnten im Rahmen des Astronomie Netzwerks Weser-Ems (ANWE), welches seinen offiziellen Sitz an der Jade Hochschule am Standort Wilhelmshaven hat und in welchem der Astronomische Verein Wilhelmshaven-Friesland e. V. Gründungsmitglied ist, hervorragende Vortragende gewonnen werden.

Am 07.03.2026 hielt Prof. Dr. Claus Lämmerzahl von der Universität Bremen den Vortrag „Gravitation und Gravitationswellen“. Es folgte am 14.03.2026 der Vortrag „Die Astronomie der kleinen Teilchen“ von Prof. Dr. Björn Poppe von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. In diesem Vortrag ging es u. a. um Meteoroide und Meteoriten. Der Vortragende brachte auch Meteoriten mit. Prof. Dr.  Ralf Wandelt hielt am 21.03.2026 einen Vortrag über „Astronavigation“, welcher auch einen Arbeitsauftrag an das Auditorium beinhaltete. Mit Bleistift, Papier, Geodreieck und Zirkel wurde die Tages- und Nachtlänge für einen bestimmten Tag bestimmt.

Bild 2: Vortrag „Astronavigation“ von Prof. Dr. Ralf Wandelt / Quelle: Reimund Hahn AVWF

Ein Höhepunkt war der Tag der Astronomie und Raumfahrt im Rahmen des Astronomie Netzwerks Weser-Ems (ANWE) am 28.03.2026 an der Jade Hochschule in der maritimen Wissenschaftsstadt Wilhelmshaven. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Ansprachen vom Präsidenten der Jade Hochschule, Prof. Manfred Weisensee, und vom Koordinator des ANWE Diplom-Physiker / Astrophysiker, Andreas Schwarz. Anwesend waren Dr. Lars Schanz, Standortleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Nord, Dr. Thomas Koch, Koordinator des Transschwerpunktes für Luft- und Raumfahrt des Landes Bremen, sowie Vertreterinnen und Vertreter von Aviaspace Bremen e. V., von Astra e. V. und des Astronomie Clubs Ostfriesland e. V. Zwei hervorragende Vorträge, einen zur Astrobiologie von Dr. Jacob Heinz und einen zum sozialwissenschaftlichen Hintergrund des UFO- bzw. UAP-Phänomens von Dr. Christian Peters, bildeten besondere Schwerpunkte der Veranstaltung. Beide Vortragende kommen von der Universität Bremen. Etwa 60 bis 70 Gäste nahmen am Tag der Astronomie und Raumfahrt teil. Ein „Großer Tag der Astronomie und Raumfahrt“, voraussichtlich im Herbst, ist noch in Planung.

Öffentliche astronomische Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium fanden an allen Samstagen im März und den Mittwochen dazwischen statt. Die Beobachtungstermine am 11., 21. und 28.03.2026 waren von der Wetterlage her besonders gut, es kamen etwa 15 bis 30 Gäste vorbei. Die Beobachtungstermine am 07. und 25.03.2026 waren durch die Wetterlage stark eingeschränkt, doch konnte zumindest durch Wolkenlücken etwas beobachtet werden. Am 28.03.2026 beteiligte sich der Astronomie Club Ostfriesland e. V. noch mit mobilen Teleskopen und einem Großteleskop auf einem Autoanhänger.

Bild 3: Das Tiny Observatorium am Tag der Astronomie und Raumfahrt / 28.03.2026 / Quelle: Reimund Hahn AVWF

An dieser Stelle soll allen Beteiligten an der Mission „Tiny Observatorium in Wilhelmshaven 3.0“ ein großer Dank für ihren Einsatz ausgesprochen werden. Einen großen Dank auch an die Klaus-Tschira-Stiftung, welche im Rahmen des Projekts „Licht aus!“ das Tiny Observatorium finanziell fördert. Einen besonderen Dank auch an die Nietiedt GmbH für ein Teilsponsoring des Bauzaunes um das Tiny Observatorium herum und an die August-Desenz-Drohorgelstiftung für eine Spende in Höhe von 3000 Euro.

Bild 4: Der Astronomie Club Ostfriesland e. V. zu Gast beim Tiny Observatorium / Quelle: Reimund Hahn AVWF

Auf dem öffentlichen Astronomie-Treffen am 14.04.2026 um 19:00 Uhr im Jade InnovationsZentrum (JIZ) findet eine Nachbesprechung zur „Mission Tiny Observatorium in Wilhelmshaven 3.0“ statt. Natürlich wird dabei auch über eine mögliche „Mission Tiny Observatorium in Wilhelmshaven 4.0“ gesprochen werden.

Tag der Astronomie und Raumfahrt am 28.03.2026

28.03.2026 / 13:30 – 18:00 Uhr Jade Hochschule / Friedrich-Paffrath-Straße 101, 26389 Wilhelmshaven

Dieser Tag soll die Bedeutung der Astronomie und Raumfahrt für die Gesellschaft und für unsere Region hervorheben. Die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth am Standort Wilhelmshaven ist der Sitz des Astronomie Netzwerks Weser-Ems (ANWE), einem Verbund aus fünf Hochschulen, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, elf astronomischen Vereinigungen und einer astronomischen Stiftung. Neben der gastgebenden Jade Hochschule sind die Universität Bremen, die Hochschule Bremen, der Astronomie Club Ostfriesland e. V., der Astronomische Verein Wilhelmshaven-Friesland e. V., der Aerospace Point of Contact, Aviaspace Bremen e. V., Aviation Niedersachsen e. V und weitere Institutionen. Unsere beiden Vortragenden kommen von der Universität Bremen. In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll noch ein Großer Tag der Astronomie und Raumfahrt folgen, welcher aufgrund der zeitlichen Nähe zu Ostern am 28.03.2026 zwecks Teilnahme von möglichst vielen Institutionen und Unternehmen entsprechend verschoben wurde. Doch hat auch der jetzige Tag sehr viel Interessantes zu bieten.

Programm

13:30 – 14:00 Uhr: Einlass / Ansprachen

14:00 – 15:00 Uhr: Uhr Vortrag I

15:00 – 16:00 Uhr: Austausch, Kennenlernen und Netzwerken

16:00 – 17:00 Uhr: Vortrag II

17:00 – 18:00 Uhr: Anschauen, Diskutieren und Fragen

19:00 Uhr – Ende: Tiny Observatorium (Sternwarte) am Banter See, in Nähe der Flussseeschwalbenkolonie , 26382 Wilhelmshaven

Bild 1: Die Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth – Standort Wilhelmshaven / Quelle:  CC BY-SA 3.0

Vortrag I / Dr. Jacob Heinz / Astrobiologe / Universität Bremen

„Von Sternenstaub zu Marsmikroben: Was untersucht die Astrobiologie?“

Wie entsteht Leben im Universum und könnte es auch außerhalb der Erde existieren? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Astrobiologie, ein interdisziplinäres Forschungsfeld an der Schnittstelle von Astronomie, Chemie, Geologie und Biologie. Der Vortrag gibt einen Überblick über zentrale Themen dieses Forschungsfeldes: von den kosmischen Voraussetzungen für die Entstehung von Sternen und Planetensystemen über die Bildung der chemischen Elemente, die Leben ermöglichen, bis hin zur Habitabilität von Planeten. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, warum sich unser Nachbarplanet Mars so anders entwickelte als die Erde und weshalb er nicht zu einer „Erde 2.0″ wurde.

Ob der Rote Planet eventuell trotzdem Leben hervorbrachte und eventuell immer noch beherbergt, ist Gegenstand aktueller astrobiologischer Forschung. Dazu untersuchen Forschende auf der Erde extreme Lebensräume, die als Analoga für marsähnliche Bedingungen dienen, wie etwa die extrem trockenen und salzhaltigen Böden der Atacama-Wüste in Chile. Solche Feldstudien liefern wichtige Hinweise darauf, wo und wie man auf dem Mars nach Leben suchen könnte. Im Vortrag werden Einblicke gegeben von Forschenden aus Bremen, die in der Atacama-Wüste nach „marsähnlichen“ Mikroorganismen gesucht haben.

Bild 2 und Quelle: Dr. Jacob Heinz / Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) / Universität Bremen


Vortrag II / Dr. Christian Peters / Sozialwissenschaftler / Universität Bremen

„Sind wir allein? UFOs, Politik und die Frage nach dem Anderen“

Warum beschäftigt sich ein Politikwissenschaftler eigentlich mit UFOs? Während die Naturwissenschaften versuchen, ungewöhnliche Phänomene am Himmel technisch zu erklären, stellt sich ihm eine ganz andere Frage: Was sagt die nicht enden wollende Faszination für UFOs eigentlich über uns selbst aus? Und: Was würde passieren, wenn morgen aus Mutmaßung Realität würde, wenn tatsächlich unmissverständliche Signale aus weiter Ferne auftauchen oder in unserer direkten Umgebung eine nicht widerlegbare Beobachtung dokumentiert würde? Brechen dann die Aktienmärkte ein? Was sagen die großen Religionen dazu? Und was könnte die Existenz überlegener Intelligenz für unser Selbstverständnis als Wissenschaft – und als Spezies – bedeuten?

Der Vortrag gibt einen Überblick über die aktuelle Diskussion rund um sogenannte Unidentified Anomalous Phenomena (UAP) – von den UFO-Debatten des Kalten Krieges bis zu den jüngsten Anhörungen im US-Kongress. UFOs sind nicht nur rätselhafte Objekte am Himmel – sie sind Projektionsflächen für Hoffnungen, Ängste und Zukunftsvorstellungen. Sie berühren Fragen nach technologischem Wandel, nach Vertrauen in staatliche Institutionen, nach Transparenz und Geheimhaltung. Und sie lassen sich politisch instrumentalisieren: um Aufmerksamkeit zu lenken, neue sicherheitspolitische Themen zu setzen oder schlicht Deutungshoheit zu beanspruchen.

Der Vortrag schlägt außerdem eine Brücke zu aktuellen Debatten über künstliche Intelligenz. Auch dort geht es um Intelligenz, die nicht menschlich ist – und darum, wie Gesellschaften auf diese Möglichkeit reagieren. Tatsächlich berührt das UFO-Thema eine der grundlegendsten Fragen überhaupt: Sind wir allein? Die bloße Möglichkeit anderer intelligenter Wesen im Universum verändert zwangsläufig den Blick auf uns selbst. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Politik oder Technologie, sondern um unsere Stellung im Ganzen – eine Frage, die früher vor allem Religion und Philosophie stellten. Genau deshalb kann ein Blick auf UFOs überraschend viel über unsere Gesellschaft, unsere Ängste und unsere Zukunft verraten.

Bild 3 und Quelle: Dr. Christian Peters / International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) / Universität Bremen. 

Anschauen, Austauschen, Kennenlernen, Netzwerken. Tiny Observatorium

Der Tag der Astronomie und Raumfahrt ermöglicht allen Interessierten in geselligen Runden einen Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Ingenieurinnen und Ingenieuren, Institutionen und Vereinen. Des Weiteren können Bilder, Exponate, Teleskope und weitere Geräte bestaunt werden. Ab 19:00 Uhr ist das Tiny Observatorium, eine mobile Sternwarte, am Banter See geöffnet und bei schlechtem Wetter mindestens bis 20:00 Uhr zu besichtigen.

Bild 4: Großes Teleskop auf einen Autoanhänger / David Schmidt / Astronomie Club Ostfriesland e. V. / Foto von Reimund Hahn AVWF

Die Veranstaltung ist kostenlos und frei zugänglich. Um Anmeldung wird zwecks Planung gebeten, sie ist jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme! Kontaktdaten finden sich auf dieser Website.

28.03.2026 / 19:00 Uhr – Ende / Banter See, in Nähe der Flussseeschwalbenkolonie , 26382 Wilhelmshaven

Kostenlose und öffentliche Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium

Zum Tag der Astronomie werden bei geeignetem Wetter kostenlose öffentliche astronomische Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium angeboten, ab 19:00 Uhr mit offenem Ende. Bei nicht geeignetem Wetter ist bis mindestens 20:00 Uhr eine Besichtigung des Tiny Observatoriums möglich.

Das Tiny Observatorium ist eine mobile Sternwarte mit einem Refraktor (Linsenteleskop: TS-Optics CF-APO 130 mm f/7 FPL55 Triplet) und einem Reflektor (Spiegelteleskop: Skywatcher Skymax-180 Maksutov 180/2700 mm). Mit Hilfe einer computergesteuerten Montierung können die Teleskope exakt auf die gewünschten astronomischen Objekte ausgerichtet werden. Konkret möchten wir bei entsprechender Sichtbarkeit den Mond, die jeweiligen Planeten sowie Doppelsterne, Nebel und Galaxien zeigen. Die Beobachtung erfolgt mit dem Auge am Teleskop. Eine Projektion auf einem Schirm wäre technisch möglich. 

Ein unvergessliches für alle Interessierten ohne Vorkenntnisse und aller Altersklassen. Des Weiteren können Fragen zur theoretischen und praktischen Astronomie gestellt werden.

Bild 5: Tiny Observatorium am Banter See / Quelle: Reimund Hahn AVWF

Mit dem Termin am 28.03.2026 endet die Mission des Tiny Observatoriums in Wilhelmshaven 3.0. Die nächste Mission des Tiny Observatoriums in der maritimen Wissenschaftsstadt Wilhelmshaven wird kommen, denn das große Abenteuer Weltraum endet nie!

Tiny Observatorium

25.03.2026 / 18:30 Uhr – Ende / Banter See, in Nähe der Flussseeschwalbenkolonie , 26382 Wilhelmshaven

Kostenlose und öffentliche Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium

Vorabinfo: Ein Team vom NDR wird ab 17:30 Uhr vor Ort am Tiny Observatorium sein. Sie möchten einen Beitrag für das Format „Nordtour“ erstellen. Interessierte sind ganz herzlich hierzu eingeladen!

Bei geeignetem Wetter werden kostenlose öffentliche astronomische Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium angeboten, ab 18:30 Uhr mit offenem Ende. Bei nicht geeignetem Wetter ist bis mindestens 20:00 Uhr eine Besichtigung des Tiny Observatoriums möglich.

Das Tiny Observatorium ist eine mobile Sternwarte mit einem Refraktor (Linsenteleskop: TS-Optics CF-APO 130 mm f/7 FPL55 Triplet) und einem Reflektor (Spiegelteleskop: Skywatcher Skymax-180 Maksutov 180/2700 mm). Mit Hilfe einer computergesteuerten Montierung können die Teleskope exakt auf die gewünschten astronomischen Objekte ausgerichtet werden. Konkret möchten wir bei entsprechender Sichtbarkeit den Mond, die jeweiligen Planeten sowie Doppelsterne, Nebel und Galaxien zeigen. Die Beobachtung erfolgt mit dem Auge am Teleskop. Eine Projektion auf einem Schirm wäre technisch möglich. 

Ein unvergessliches für alle Interessierten ohne Vorkenntnisse und aller Altersklassen. Des Weiteren können Fragen zur theoretischen und praktischen Astronomie gestellt werden.

Bild: Das Tiny Observatorium am Tag der partiellen Sonnenfinstern / Foto: Heiko Künzel AVWF

Vortrag „Astronavigation“ / Tiny Observatorium

21.03.2026 / 17:00 Uhr / Jade InnovationsZentrum, Emsstraße 20 , 26382 Wilhelmshaven

Vortrag „Astronavigation“

Prof. Dr. Ralf Wandelt / Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Das Thema dieses Vortrages ist die Astronavigation, welche zur Ortsbestimmung auf See genutzt wird.

Ortsbestimmung auf See nutzt heute dasselbe Prinzip wie die Navigation im Auto, nämlich GPS
Die Satellitennavigation ist genau, zuverlässig und vollständig automatisiert. Sie hat die
astronomische Navigation praktisch überflüssig gemacht. Damit geht eine Jahrhundertealte
Kulturtechnik verloren.

Das Zurechtfinden auf der Erde durch einen Blick an den Himmel fasziniert allerdings nach wie vor
viele Menschen. Wobei es mit einem Blick allein natürlich nicht getan ist. Der Vortrag beschreibt
und erklärt, wie astronomische Navigation im Prinzip funktioniert. Von der Messung mit dem
Sextanten und der Bedeutung von Uhren und Zeit wird die Rede sein. Einige historische Anekdoten
runden den Vortrag ab.

Im Rahmen des Vortrags können alle Interessierten unter Anleitung selbst Meridianfiguren konstruieren. In diesem Fall sind bitte Papier (ein Blatt DIN A 4), Bleistift, Radiergummi, Lineal, Winkelmesser (Geodreieck) und Zirkel mitzubringen.

Der Vortrag ist kostenlos.

Bild 1: Prof. Dr. Ralf Wandelt / Foto: Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

21.03.2026 / 19:00 Uhr – Ende / Banter See, in Nähe der Flussseeschwalbenkolonie , 26382 Wilhelmshaven

Kostenlose und öffentliche Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium

Bei geeignetem Wetter werden kostenlose öffentliche astronomische Beobachtungen mit dem Tiny Observatorium angeboten, ab 19:00 Uhr mit offenem Ende. Bei nicht geeignetem Wetter ist bis mindestens 20:00 Uhr eine Besichtigung des Tiny Observatoriums möglich.

Das Tiny Observatorium ist eine mobile Sternwarte mit einem Refraktor (Linsenteleskop: TS-Optics CF-APO 130 mm f/7 FPL55 Triplet) und einem Reflektor (Spiegelteleskop: Skywatcher Skymax-180 Maksutov 180/2700 mm). Mit Hilfe einer computergesteuerten Montierung können die Teleskope exakt auf die gewünschten astronomischen Objekte ausgerichtet werden. Konkret möchten wir bei entsprechender Sichtbarkeit den Mond, die jeweiligen Planeten sowie Doppelsterne, Nebel und Galaxien zeigen. Die Beobachtung erfolgt mit dem Auge am Teleskop. Eine Projektion auf einem Schirm wäre technisch möglich. 

Ein unvergessliches für alle Interessierten ohne Vorkenntnisse und aller Altersklassen. Des Weiteren können Fragen zur theoretischen und praktischen Astronomie gestellt werden.

Bild 2: Im Innern des Tiny Observatoriums / Foto: Reimund Hahn AVWF

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