Das Phänomen „UFO“ als Frage der Wissenschaft

von Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz

Am 25.06.2021 veröffentlichte eine Arbeitsgruppe des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) einen Untersuchungsbericht zu 144 Fällen von unidentifizierten Luftraumphänomenen („unidentified aerial phenomena“, kurz („UAP“), welche vom US-Militär beobachtet wurden. Der Bericht wurde für den Kongress der Vereinigten Staaten erstellt. Vorausgegangen war die Veröffentlichung von Aufnahmen der US-Luftwaffe, welche „Unidentifizierte Flugobjekte“ („UFO“) mit ungewöhnlichen Flugeigenschaften zeigten. Die untersuchten Luftraumphänomene traten in einem Zeitraum von 2004 bis 2021 auf.

Von den 144 Fällen konnte einer als Ballon identifiziert werden, aus dem Luft entwich. In 80 Fällen wurden die unidentifizierten Flugobjekte durch gleich mehrere Sensoren erfasst. Bei 18 Fällen wurden ungewöhnliche Bewegungsmuster oder ungewöhnliche Flugcharakteristiken beobachtet. Eine Erklärung für die Luftraumphänomene liefert der Bericht nicht. Nach diesem gebe es keine Hinweise darauf, dass sich hinter den unter anderem von Piloten der US-Marine beobachteten unidentifizierten Luftphänomenen geheime Technik, etwa von China oder Russland, oder außerirdische Raumfahrzeuge steckten. Das lasse sich aber nicht ausschließen. Andere Erklärungen, etwa meteorologische oder weitere physikalische Phänomene ließen sich nicht nachweisen oder ausschließen. Damit gibt der Bericht im Wesentlichen den aktuellen Stand der Forschung auf dem Gebiet der unidentifizierten Luftraumphänomene bzw. unidentifizierten Flugobjekte wieder.

Unidentifizierte Luftraumphänomene

Zur wissenschaftlichen Untersuchung dieser Phänomene muss zwischen UAPs bzw. UFOs im weiteren Sinne und im engeren Sinne unterschieden werden. Zunächst sind alle Objekte im Luftraum, welche noch nicht identifiziert sind, UAPs bzw. UFOs im weiteren Sinne. Viele dieser Objekte lassen sich nach einer Untersuchung jedoch identifizieren und auf bekannte Phänomene zurückführen. Bei einigen Fällen ist die Datenlage so schwach, dass eine Untersuchung zu keinen Ergebnissen führen kann. Doch gibt es wenige Fälle, die auch nach einer wissenschaftlichen Analyse mit ausreichendem Datenmaterial nicht als bekannte Objekte oder Phänomene identifiziert werden können. In diesen Fällen können bekannte Objekte oder Phänomene als Erklärung ausgeschlossen werden. Bei diesen Phänomenen wird dann von UAPs bzw. UFOs im engeren Sinn gesprochen. Hier bedarf es einer weiteren wissenschaftlichen Untersuchung.

Die im Jahr 1977 gegründete „Groupe d’études et d’informations sur les phénomènes aérospatiaux non identifiés“ („GEIPAN“), auf Deutsch „Studiengruppe für Informationen über nicht identifizierte Luft- und Raumfahrtphänomene“, hat die Aufgabe, Berichte über unidentifizierte Luftraumphänomene zu sammeln, zu analysieren, zu archivieren und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse zu informieren. Die GEIPAN ist heute eine Abteilung des Nationalen Zentrums für Raumfahrstudien („Centre national d’études spatiales“ kurz „CNES“) der Republik Frankreich. Sie ordnet alle Fälle – mittlerweile 2923, die online unter https://www.geipan.fr/en aufgeführt sind – in eine von vier Kategorien ein:

  • A (Phänomen perfekt identifiziert) 672 Fälle / 23 %
  • B (Phänomen wahrscheinlich identifiziert) 1176 Fälle / 40,2 %
  • C (Phänomen mangels Daten nicht identifizierbar) 976 Fälle / 33,4 %
  • D (Phänomen unidentifiziert) 99 Fälle / 3,4 %

Die Luftraumphänomene der Kategorie D konnten trotz ausreichender Datenlage nach einer Analyse nicht identifiziert werden. Genau diese Objekte bzw. Phänomene bedürfen einer weiteren wissenschaftlichen Untersuchung. Eine vergleichbare Einrichtung wie die GEIPAN gibt es in Deutschland nicht. Es gibt allerdings verschiedene Organisationen auf privater Basis (Vereine), welche sich mit der Thematik beschäftigen. Dies sind die MUFON CES, die „Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung“ („DEGUFO“) und die „Gesellschaft zur Erforschung des UFO-Phänomens e.V.“ („GEP“). Gemeinsam betreiben diese die „UFO-Datenbank – Erfassung und Archivierung von UFO-Sichtungen“ (ufo-db.com). Sichtungen können diesen Vereinigungen oder der deutschen Flugsicherung gemeldet werden.

Aus Sicht der Wissenschaft können bisher nur folgende Aussagen getroffen werden: „Bei einem kleinen Anteil aller untersuchten Fälle kann das Objekt bzw. Phänomen trotz ausreichender Datenlage nach einer Untersuchung nicht identifiziert werden. Es handelt sich aufgrund des Untersuchungsergebnisses um ein unidentifiziertes Flugobjekt bzw. Luftraumphänomen. Eine Erklärung dafür gibt es derzeit noch nicht.“

Aus der speziellen Sicht der Astrophysik muss daher ein Punkt ganz klar hervorgehoben werden. Es gibt keinen Anhaltspunkt für die Art und Herkunft der unidentifizierten Objekte. Es gibt insbesondere keinen Beweis für eine außerirdische Herkunft oder Ursache. Die Schlussfolgerung „UAPs“ bzw. „UFOs“ sind außerirdische Raumschiffe ist daher nach dem jetzigen Stand der Forschung unwissenschaftlich und daher falsch. Allerdings kann eine außerirdische Herkunft oder Ursache auch nicht ausgeschlossen werden. Die Frage nach der Art der Objekte bzw. Phänomene ist noch völlig offen und ungeklärt. Eine mögliche außerirdische Herkunft berührt die Frage nach der möglichen Entstehung und Entwicklung von Leben im Weltraum. Damit beschäftigt sich ein anderes Forschungsgebiet: Die Astrobiologie.

Astrobiologie

Die Astrobiologie (Astronomie + Biologie) erforscht die Möglichkeit von Leben auf Planeten und anderen astronomischen Objekten (z. B. Monden) im Weltraum. Hierbei kann es sich um Objekte im Sonnensystem oder in anderen Sternensystemen handeln. Die Frage, ob prinzipiell Leben auf astronomischen Objekten möglich ist, kann bereits positiv beantwortet werden, da nachweislich Leben auf der Erde existiert. Bisher ist außerhalb des Planeten Erde jedoch noch kein Leben auf anderen Planeten bzw. anderen astronomischen Objekten nachgewiesen worden. Grundlegende Fragen der Astrobiologie sind, unter welchen Rahmenbedingungen Leben entsteht und wie wahrscheinlich diese Entstehung ist.

Als Referenz für Leben steht uns bisher nur das Leben auf der Erde zur Verfügung. Dieses ist auf Kohlenstoff aufgebaut und nutzt für seine Entwicklung Wasser als Lösungsmittel. Kohlenstoff und Wasser sind besonders geeignete Grundlagen für Leben. Leben könnte theoretisch auch auf einer anderen Grundlage beruhen, etwa Silizium. Des Weiteren könnte auch ein anderes Lösungsmittel als Wasser zur Entwicklung des Lebens dienen. Doch dürften Alternativen zu Kohlenstoff und Wasser nach dem gegenwärtigen Forschungsstand zumindest weniger gut geeignet und damit unwahrscheinlicher sein. Somit wird bei der Suche nach außerirdischen Lebensformen in erster Linie nach Leben auf Kohlenstoffbasis und nach flüssigem Wasser gesucht.

Dies führt uns zu dem Begriff der habitablen Zonen. Das ist der Abstandsbereich eines astronomischen Objekts von einem Stern, bei dem flüssiges Wasser existieren kann. Diese hängt allerdings nicht nur vom Abstand zum Stern ab, sondern auch von der Atmosphäre des astronomischen Objektes. So haben unter anderem auch der Atmosphärendruck und die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre, etwa der Anteil an Treibhausgasen, Einfluss auf den Aggregatzustand des Wassers. Auf einem astronomischen Objekt können auch lokale bzw. planetare habitable Zonen bestehen, etwa aufgrund einer inneren Wärmequelle. Darüber hinaus dürfte es auch eine galaktische habitable Zone geben. Weder zu nah am Zentrum der Galaxis noch in ihren Außenbereichen dürfte die Entwicklung von Leben wahrscheinlich sein. 

Wie wahrscheinlich sind die Existenz und die Entwicklung von Leben? Diese Frage ist noch völlig offen, Gegenstand der Forschung und von Spekulationen. Vielleicht kann erst der Nachweis von Leben außerhalb der Erde eine Antwort darauf geben. Dieser kann auf drei Arten erfolgen: Zum Ersten durch die direkte Untersuchung von astronomischen Objekten, was den Untersuchungsbereich derzeit auf das Sonnensystem beschränkt. Zum Zweiten durch den Nachweis von bestimmten Molekülen möglich, die als biologische Indikatoren geeignet sind. Im Falle einer kulturell-technisch entwickelten außerirdischen Zivilisation, die der Kommunikation fähig ist, kann zum Dritten nach künstlichen elektromagnetischen Signalen oder Artefakten dieser Zivilisation gesucht werden.

Wenn eine kulturell-technisch hoch entwickelte außerirdische Zivilisation besteht, könnte diese uns mit Hilfe einer entsprechend technisch entwickelten Raumfahrt besuchen oder haben derartige Besuche bereits stattgefunden? Die direkte Kommunikation zwischen der Menschheit und einer außerirdischen Zivilisation wäre wohl nur in diesem Fall möglich. In allen anderen Fällen dürfte eine direkte, zeitnahe Kommunikation ausgeschlossen sein. Denn sie kann höchstens mit Lichtgeschwindigkeit erfolgen. Im Durchschnitt dürften außerirdischen Zivilisationen, wenn sie existieren, zwischen 100 und 1.000 Lichtjahre von uns entfernt sein. Entsprechend lange würde eine Kommunikation dauern. Die bisherigen Untersuchungen der unidentifizierten Luftraumphänomene bzw. Flugobjekte brachten keinen Nachweis für eine mögliche außerirdische Herkunft oder Ursache.

Die bisherigen Untersuchungen der UAPs bzw. UFOs

Die Untersuchung er „UAPs“ bzw. „UFOs“ erfolgte zunächst im Rahmen des Militärs. Primäres Ziel dieser Untersuchungen war neben der Identifizierung des Phänomens auch die Frage, ob durch UAPs bzw. UFOs die Sicherheit gefährdet würde. Durch das US-Militär wurden unter anderem folgende Projekte durchgeführt: Projekt Sign (1947 – 1949), Projekt Grudge (1949) und Projekt Blue Book (1951 – 1969).

Im Auftrag der US Air Force untersuchte von 1966 bis 1968 ein ziviles und als unabhängig bezeichnetes Forschungsteam an der Universität von Colorado, unter Leitung des Quanten-Physikers Edward U. Condon, das UFO-Phänomen. Die Finanzierung des Projekts erfolgte auf Basis eines 500.000 Dollar-Vertrages. Im Abschlussbericht kam Edward U. Condon im Jahre 1969 zu dem Schluss: „In den vergangenen 21 Jahren hat die UFO-Forschung nichts zu unserem wissenschaftlichen Wissensschatz beigetragen … Daher kann eine Fortsetzung der UFO-Forschung wahrscheinlich nicht mit der Erwartung gerechtfertigt werden, dass sie wissenschaftliche Fortschritte bringt“ Auf Basis dieses Berichtes wurde das militärische Projekt Blue Book ebenfalls im Jahre 1969 beendet und kam zu folgendem Schluss: „Nach zweiundzwanzig Jahren der Ermittlung… keine der bekanntgegebenen und untersuchten unbekannten Objekte stelle eine Gefahr für unsere nationale Sicherheit dar.

Die Ergebnisse der Untersuchungen waren allerdings nicht unumstritten, vor allem die Schlussfolgerung, dass eine weitere Untersuchung des Phänomens unnötig sei. Im Ergebnis kamen die Untersuchung zu dem Schluss, dass die überwiegende Anzahl der Beobachtungen auf bekannte Phänomene wie hochfliegende Flugzeuge, Satelliten, Ballone, Blitze bzw. Kugelblitze, Polarlichter, Halos, Wolkenformationen, Meteore, helle Planeten oder Reflexionen zurückzuführen sei. Ein kleiner Anteil ließ sich aufgrund der Datenlage nicht verifizieren. Allerdings wurde ein weiterer kleiner Anteil als tatsächlich unidentifiziertes Phänomen eingestuft. Daher neigt die Wissenschaft heute dazu das UFO-Phänomen durchaus ernst zu nehmen und die unidentifizierten Luftraumphänomene zu untersuchen. Der aktuelle Bericht des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste der USA vom 25.06.2021 empfiehlt ausdrücklich die weitere Erforschung des Phänomens und sieht auch eine mögliche Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA. Damit unterscheidet sich dieser Bericht deutlich vom Condon-Abschlussbericht und den daraus resultierenden Abschlussbericht des Projektes Blue Book aus dem Jahr 1969.  

Die hier aufgezählten Projekte bzw. Untersuchung zur Erforschung der unidentifizierten Luftraumphänomene sind die bekanntesten, jedoch nicht die einzigen. Weitere Studien und Untersuchen wurden von verschiedenen Institutionen unter anderem in Argentinien, Chile, Frankreich, Norwegen, Uruguay, den USA und dem Vereinigten Königreich durchgeführt. Es wurden und werden immer wieder entsprechende Projekte bzw. Untersuchungen vorgenommen. Zu wesentlich anderen Ergebnissen kamen sie bisher nicht. Als Fazit zu allen bisherigen Untersuchungen kann festgehalten werden: Ein kleiner Anteil der beobachteten Luftraumphänomene bzw. Flugobjekte lässt sich auch bei ausreichendem Datenmaterial nach einer Analyse nicht identifizieren. Es handelt sich um ein unidentifiziertes Phänomen bzw. Flugobjekt. In den Schlussfolgerungen bzw. Interpretationen der Ergebnisse weichen die Untersuchungen durchaus ab. Einen konkreten Beweis für eine bestimmte Erklärung der Herkunft oder Ursache des unidentifizierten Luftraumphänomens lieferte bisher keine Untersuchung. Eine Erklärung steht daher nach wie vor noch aus.

Die Wahrscheinlichkeit einer außerirdischen Raumfahrtmission zur Erde

Wir haben keinen Beleg dafür, dass außerirdische Lebewesen die Erde mit Hilfe einer entsprechenden Raumfahrttechnik besuchen oder in der Vergangenheit besucht haben. Noch weniger wissen wir, ob es vielleicht bestimmte physikalische Phänomene, z. B. der Raumzeit, oder ähnliches geben könnte, die Raumfahrtmissionen auf große Distanzen ermöglichen. Wir sprechen hier von sogenannter interstellarer Raumfahrt. Der interstellare Raum ist der Bereich zwischen den Sternen bzw. Sternsystemen mit Planeten. Die Abstände zwischen den Sternen bzw. Sternsystemen sind sehr groß. Selbst das Licht braucht Jahre bis Jahrtausende, um diese Entfernungen zurückzulegen.

Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie können materielle Körper die Lichtgeschwindigkeit selbst nicht erreichen oder überschreiten. Dies ist der gegenwärtige Stand unserer Erkenntnisse, wobei diese Theorie bisher bestens durch die Forschung bestätigt wurde. Demnach sind Reisen also höchstens mit annähernder Lichtgeschwindigkeit denkbar. Allerdings müssten selbst für solche Reisen gewaltige Energiemengen aufgebracht werden. Schon ein Elementarteilchen in einem Teilchenbeschleuniger auf annähernder Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen bedarf einer großer Energiemenge. Im Falle der Nutzlast eines Raumschiffes wäre die benötigte Energiemenge astronomisch. Hinzu kommen noch die Effekte der Relativitätstheorie. Zwar verlangsamt sich nach der Relativitätstheorie der Zeitablauf in einem Raumschiff, welches mit annähernder Lichtgeschwindigkeit fliegt, um einen bestimmten Faktor. Allerdings nimmt nach dieser Theorie auch die Masse des Raumschiffs um den gleichen Faktor zu, was zusätzliche Energie notwendig machen würde. Auch ans Material eines Raumschiffes müssten hohe Ansprüche gestellt werden. Der Weltraum ist nicht völlig leer, sondern mit interstellarer Materie aufgefüllt. Diese Materie würde mit annähernder Lichtgeschwindigkeit auf das Raumschiff treffen. Auch die Kollision mit größeren Objekten wäre möglich, da ein rechtzeitiges Ausweichen bei solch hohen Geschwindigkeiten unwahrscheinlich wäre.

Eine andere Frage wäre die Möglichkeit von Mehrgenerationen-Raumschiffen, d.h. in diesem Fall würde eine entsprechend lange Reisezeit eingeplant. Natürlich müsste die Besatzung in einem Raumschiff auch vor der Kosmischen Strahlung geschützt werden, das ist allerdings schon bei einem Flug von der Erde zum Mars erforderlich.

Letztendlich hängt die Wahrscheinlichkeit einer interstellaren Raumfahrt von der notwendigen Zurücklegung der Entfernung ab. Selbst wenn es rund eine Million außerirdischer Zivilisationen gäbe, läge nach Schätzungen der durchschnittliche Abstand zwischen ihnen etwa in einem Bereich von 100 bis 1.000 Lichtjahren. Die Frage ist, ob selbst bei fortschrittlicher Raumfahrttechnik solche Missionen durchgeführt werden können oder würden. Hinzu müsste auch kommen, dass die Erde vor einer solchen Mission bereits durch eine außerirdische Zivilisation entdeckt worden sein sollte. Ein zufälliges Aufeinandertreffen dürfte ebenfalls unwahrscheinlich sein.

Im Ergebnis kann die heutige Wissenschaft nichts Verbindliches über die Möglichkeit einer interstellaren Raumfahrt aussagen. Ausgeschlossen werden kann diese jedoch nicht. Die Wahrscheinlichkeit einer interstellaren Raumfahrt dürfte in Abhängigkeit von der Länge der Reisestrecke abnehmen. Auch ist noch völlig unbekannt, ob bestimmte physikalische Phänomene, etwa die Raumzeit, die Möglichkeit einer interstellaren Raumfahrt auf große Distanzen eröffnen. Nach dem gegenwärtigen Forschungsstand in Verbindung mit den Ergebnissen der bisherigen Erforschung des UFO-Phänomens dürfte die Möglichkeit eines Besuches von außerirdischen Lebewesen auf der Erde in der Vergangenheit oder in der Gegenwart zwar nicht völlig ausgeschlossen werden, jedoch unwahrscheinlich sein. Die Zukunft wird zeigen, ob wir hier zu anderen Schlussfolgerungen kommen werden.

Fazit

Ein großer Teil der „Unidentifizierten Luftraumphänomene“ („UAPs“) bzw. „Unidentifizierten Flugobjekte“ („UFOs“) kann auf bekannte Phänomene zurückgeführt werden. Ein kleiner Teil kann aufgrund fehlender Daten nicht analysiert werden. Ein weiterer kleiner Teil der Luftraumphänomene bzw. Flugobjekte bleibt trotz einer Analyse mit ausreichem Datenmaterial unidentifiziert. Eine Erklärung für diese gibt es nicht. Hier muss eine weitere wissenschaftliche Untersuchung erfolgen. Damit die Erforschung des Phänomens zu greifbaren Ergebnissen führen kann, muss eine geeignete wissenschaftliche Methodik entwickelt werden. Des Weiteren sollten die unidentifizierten Luftraumphänomene international nach anerkannten und vergleichbaren wissenschaftlichen Methoden erforscht werden.

Im Jahr 1978 waren UAPs bzw. UFOs Thema in der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Diese formulierte in der völkerrechtlich nicht bindenden Resolution A/33/426 das Ziel die Möglichkeit von außerirdischen Lebensformen und Unidentifizierte Flugobjekten zu erforschen. Unter Ziffer 2 fasst die Resolution die Ziele wie folgt zusammen: „Die Generalversammlung lädt interessierte Mitgliedstaaten ein, geeignete Schritte auf nationaler Ebene zur Koordination wissenschaftlicher Forschung und Untersuchung außerirdischen Lebens, einschließlich unidentifizierter fliegender Objekte zu unternehmen, und den Generalsekretär über die Beobachtungen, Forschung und Evaluierung dieser Aktivitäten zu informieren.” Diese Resolution muss international umgesetzt werden. Auch die Europäische Union (EU) und die Bundesrepublik Deutschland sollten sich an dieser Umsetzung beteiligen. Die dafür notwendigen Forschungen sollten ausgeweitet werden.

Aus Sicht der Astrophysik bzw. Astrobiologie stellt sich derzeit nicht die Frage nach einer außerirdischen Herkunft oder Ursache der unidentifizierten Luftraumphänomene bzw. Flugobjekte, welche als Beleg für außerirdische Lebensformen dienen könnten. Für die These nach einer möglichen außerirdischen Herkunft oder Ursache gibt es derzeit keine Hinweise. Doch ausgeschlossen ist eine derartige Erklärung für das Phänomen ausdrücklich nicht. Die Astrophysik bzw. Astrobiologie kann und sollte dennoch ihren Anteil an der Erforschung des Phänomens leisten. Eine Erklärung für die unidentifizierten Luftraumphänomene bzw. Flugobjekte kann nur im Rahmen der Wissenschaft nach anerkannten und geeigneten wissenschaftlichen Methoden gefunden werden. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unter den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist daher geboten.

Informationen: Ausführliche Informationen zur Astrobiologie mit einer Abhandlung (PDF) zum Thema finden sich unter folgenden Link: Astromare: Astrobiologie https://www.astromare.org/theoretische-astronomie/galaxis/astrobiologie/

Der Sternenhimmel im Sommer

von Andreas Schwarz

Der Sommersternenhimmel zeigt ebenfalls wie der Frühlingssternenhimmel drei helle Sterne, welche ein Dreieck bilden. Die Hauptsterne Deneb im Schwan, Wega in der Leier und Altair im Adler bilden das sogenannte Sommerdreieck. Der Deneb ist mit 1.200 Lichtjahren relativ weit von der Sonne entfernt, während Wega mit einer Entfernung von 26 Lichtjahren und Altair mit 16 Lichtjahren relativ nah sind. In der Nähe zum südlichen Horizont können die Sternbilder Skorpion und Schütze beobachtet werden. Auffallend ist der Hauptstern des Skorpion, der marsrote Antares mit einer Entfernung von 360 Lichtjahren. Im Sternbild Schützen befindet sich von der Erde aus gesehen das Zentrum der Galaxis (Milchstraße), welches etwa 26.000 Lichtjahre von der Sonne entfernt ist. Die Sternbilder Skorpion und Schütze stehen recht nah am Horizont und sind daher nicht mehr vollständig zu beobachten. Weitere charakteristische Sommersternbilder sind der Herkules sowie der Schlangenträger und die Schlange am rechten (westlichen) Rand des Sommerdreiecks. Die Galaxis bzw. Milchstraße besteht aus vielen Sternen, welche aufgrund ihrer großen Entfernung nur als milchiges Band am Sternhimmel zu erkennen sind. Sie verläuft quer durch das Sommerdreieck bis zum südlichen Horizont herab und ist in diesem Bereich am auffälligsten.

Bild: Der Sternenhimmel im Sommer / Quelle: Wikipedia (CalSky)

Weitere Informationen zur Quelle: Sternhimmel im Sommer (50° Breite, Mitte Juli 22 Uhr) Berechnet mit Programm calSKY, siehe z. B. http://news.astronomie.info/sky200512 Geof 05:52, 23. Dez 2005 (CET)

Astronomische Ereignisse

Die Astronomischen Ereignisse beschreiben alle dynamischen Erscheinungen am Sternenhimmel. Dazu gehören z.B. die Konstellationen der Himmelsobjekte (Monde, Planeten, Kleinplaneten, Kleinkörper), Mond- und Sonnenfinsternisse oder das Auftreten von Kometen. Die aktuellen astronomischen Ereignisse finden sich unter nachfolgenden Link auf der Website der Sternwarte Stuttgart.

https://www.sternwarte.de/aktuelles/astronomische-ereignisse.html

Diese Internetseite informiert ebenfalls über Himmelsereignisse: https://news.astronomie.info/ai.php/bulletin/90000.

Start des Astronomie-Treffens

Auf Initiative des ersten Vorsitzenden Ralf Günther hat der Vorstand auf seiner Sitzung am 22.06.2021 die Wiederaufnahme der regelmäßigen Astronomie-Treffen beschlossen. Die derzeitige Entwicklung der Corona-Pandemie ermöglicht unter Einhaltung von Hygiene-Regeln derartige Treffen wieder.

Jeden 2. Dienstag im Monat ab 19:30 Uhr treffen sich im Vereinsheim (Vereinsgaststätte) des KGV Rüstringen, Neuengrodener Weg 50, 26386 Wilhelmshaven die Astronominnen und Astronomen (vor allem aus dem Amateurbereich) sowie Astronomieinteressierten aus Wilhelmshaven und Umgebung. Das erste Treffen wird am 13.07.2021 um 19:30 Uhr stattfinden.

Das Astronomie-Treffen ist eine Veranstaltung des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven-Friesland und steht ausdrücklich auch Nicht-Vereinsmitgliedern offen. Die Treffen finden in lockerer Runde statt. Jede/jeder kann teilnehmen und ist ausdrücklich willkommen. Das Astronomie-Treffen ist eine offene und für jedermann zugängliche Runde.

Die einzuhaltenden Hygiene-Vorschriften in der Gastronomie bzw. bei Veranstaltungen des Vereins (z.B. Astronomie-Treffen) ergeben sich aus der Niedersächsischen Corona-Verordnung in der jeweils gültigen Fassung. Die Verordnung und weitere Informationen finden sich unter folgenden Link auf der Wensite des Landes Niedersachsen (www.niedersachsen.de) „Vorschriften der Landesregierung“: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Andreas Schwarz

2. Vorsitzender des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven-Friesland

Sonnenfinsternis 2021

Ich konnte leider nur ein paar Fotos mit dem Smartphone am Teleskop machen, aber besser als nichts

Mein Aufbau auf der Terrasse: 8″ Newton auf HEQ5 mit Sonnenfilter aus Bader-Folie

11:29 Die Sonne ist schon leicht „angeknabbert“

11:58 Der Mondschatten ist deutlich zu sehen

12:32 Maximum!

13:32 Es ist schon wieder fast vorbei

Die Partielle Sonnenfinsternis am 10.06.2021 – die Daten für Wilhelmshaven

von Andreas Schwarz

Am 10.06.2021 findet eine partielle Sonnenfinsternis statt, bei der ein Teil der Sonne durch den Mond verdunkelt wird. Von Wilhelmshaven aus gesehen sind 18,2 Prozent der Sonnenoberfläche durch den Mond bedeckt. Beginn dieser Finsternis in Wilhelmshaven ist um 11:25 Uhr. Der Höhepunkt wird um 12:30 Uhr erreicht. Das Ende der Finsternis ist um 13:39 Uhr. Achtung: Die Sonne nicht ohne eine geeignete Schutzbrille beobachten. Ansonsten drohen schwere Augenschäden. Alternativ kann das Sonnenbild auch projiziert werden.

Ausführliche Informationen hierzu finden sich unter folgendem Link auf der Website der Vereinigung der Sternfreunde: https://sternfreunde.de/2021/05/13/seltenes-himmelsschauspiel-sonnenfinsternis-am-10-juni-2021/

Die Sonnenfinsternis digital: Übertragung eines live-Streams zur Sonnenfinsternis in die Klassen-zimmer oder direkt nach Hause. Die Gesellschaft Deutschsprachiger Planetarien streamt das Ereignis live auf https://www.youtube.com/stiftungplanetariumberlin, die Vereinigung der Sternfreunde ver-teilt über Twitter und Facebook unter dem Hashtag #sofi2021aktuelle Fotos der Sonnenfinsternis.

Ausführliche Informationen zur Sonne und zur Sonnenbeobachtung sowie Bilder von der Sonne finden sich auf dieser Website und auf der Website www.astromare.org .

Partielle Sonnenfinsternis

Nicht vergessen!
Heute ist eine partielle Sonnenfinsternis. Das bedeutet, dass der Mond die Sonne nur zu einem Teil verdeckt.
Aber Vorsicht!
Nur mit entsprechender Schutzausrüstung wie z.B. Sonnenfinsternisbrillen oder spezieller Sonnenfilter in die Sonne sehen, sonst droht Erblindungsgefahr.
Die Stiftung Planetarium Berlin, die Gesellschaft deutschsprachiger Planetarien und die Vereinigung der Sternfreunde bieten für dieses Ereignis einen Live-Stream:
https://sternfreunde.de/…/sonnenfinsternis-im-livestream/

Vortragsreihe „Astroquantenphysik“

von Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz

In dieser Vortragsreihe geht es um die Anwendung der Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik in der Astrophysik. Entsprechend führt der erste Vortrag grundsätzlich in die Quantenphysik ein, mit den Schwerpunkten auf Atom-, Kern- und Teilchenphysik. Vertieft wird das Thema dann mit dem Vortrag zur „Astroteilchenphysik“. Hier geht es um die Anwendung der Teilchenphysik in der Astrophysik. Im Vortrag zur „Astrophysik“ werden kompakte astrophysikalische Einzelobjekte wie Weiße Zwerge, Neutronensterne und Schwarze Löcher vorgestellt, für dessen Beschreibung auch die Gesetzmäßigkeiten der Quantenphysik relevant werden. Des Weiteren werden auch die Sternspektren (Gegenstand der Atomphysik) und die Kernfusion (Gegenstand der Kernphysik) beschrieben. Dies führt schließlich zum Vortrag zur „Astrochemie“, welcher die Entstehung der chemischen Elemente und die daraus resultierenden chemischen Prozesse zum Gegenstand hat. Die Chemie des Weltraumes führt uns schließlich zu den daraus resultierenden biologischen Prozessen und zur Möglichkeit von Leben im Weltraum, was Gegenstand des Vortrages zur „Astrobiologie“ ist. Das irdische Leben spielt sich wiederum auf dem Planeten Erde ab. Hier erfolgt der Übergang von der Astrophysik zur Geophysik, was Gegenstand des Vortrags „Astro- und Geophysik: Die Erde und ihr Klima“ ist. Die Vortragsreihe im Rahmen der Volkshochschule Wilhelmshaven  startet am 14.10.2021 und endet am 05.05.2022. Pro Vortrag wird mit Voranmeldung ein Beitrag von 5,00 Euro und an der Abendkasse ein Beitrag von 6,00 Euro erhoben. Näheres hierzu auf der Website der Volkshochschule Wilhelmshaven: www.vhs-whv.de

Vortrag: Quantenphysik

14.10.2021; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29, 26382 Wilhelmshaven

Die Quantenphysik beschäftigt sich mit dem Mikrokosmos, also der Welt der Teilchen, Atome und Moleküle. Es geht um den grundlegenden Aufbau der Materie. Im Mikrokosmos gelten andere Gesetze als in der uns bekannten makroskopischen Welt, wie etwa der Wellen-Teilchen-Dualismus. Des Weiteren ändern sich physikalische Größen sprunghaft und sind ein Vielfaches einer bestimmten kleinsten Mindestgröße. Dies führt in der Welt der Quanten zu anderen, spezifischen Gesetzen und Effekten. Im Rahmen dieses Vortrages geht der Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz darauf und auf die Atomphysik (Physik der Atomhülle), die Kernphysik (Physik des Atomkerns) und die Teilchenphysik (Physik der einzelnen Teilchen) ein. Diese Teilbereiche finden wiederum vielfältige Anwendung in der Astrophysik.

Vortrag: Astroteilchenphysik

11.11.2021; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29, 26382 Wilhelmshaven

Der Vortrag von Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz handelt von der Astroteilchenphysik als interdisziplinäre Wissenschaft aus Astrophysik und Teilchenphysik. Die Astrophysik beschäftigt sich mit dem großen Ganzen, dem Weltall und seinen Objekten und die Teilchenphysik mit den kleinsten Bausteinen der Materie, den Elementarteilchen und sich daraus zusammensetzende Teilchen. Wir benötigen heute die Teilchenphysik, um in der Astrophysik viele noch unbekannte Sachverhalte zu verstehen. Die Astroteilchenphysik ist ein relativ junges Arbeitsgebiet der Physik, das sich u.a. mit der Kosmischen Strahlung, der Dunklen Materie und der Dunklen Energie beschäftigt. Damit werden grundlegende unerforschte Bereiche der Astrophysik und der Kosmologie berührt.

Vortrag: Astrophysik

03.02.2022; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29, 26382 Wilhelmshaven

In der Astrophysik und der Kosmologie spielen auch quantenphysikalische Gesetzmäßigkeiten eine wichtige Rolle. Die Spektralanalyse zur Erforschung der Materie und der Sterne hat ihre Grundlagen in der Atomphysik, die Kernfusion als Energiequelle der Sterne ist Gegenstand der Kernphysik. Ohne den quantenmechanischen Tunneleffekt wäre auch keine Kernfusion möglich. Des Weiteren bestimmen im Bereich der Endphasen der Sternentwicklungen quantenphysikalische Gesetzmäßigkeiten die Eigenschaften der Endprodukte der Sterne: Weiße Zwerge, Neutronensterne (Pulsare) und Schwarze Löcher. Selbst die großräumigen Strukturen im Universum (Verteilung der Galaxien) beruhen letztendlich auf quantenphysikalische Effekte. So wird deutlich wie die Gesetze des Mikrokosmos auch die des Makrokosmos bestimmen. 

Vortrag: Astrochemie

03.03.2022; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29, 26382 Wilhelmshaven

Die Astrochemie beschäftigt sich mit chemischen Prozessen im Weltraum. Aufbauend auf der Kosmochemie, welche sich mit der Entstehung und Verteilung der chemischen Elemente beschäftigt, werden im Rahmen der Astrochemie chemische Reaktionen im Weltraum unter ganz anderen Rahmenbedingungen erforscht als sie auf der Erde vorkommen. Es gibt rund 200 Moleküle im Weltraum, welche durch chemische Prozesse entstanden sein müssen. Darunter auch komplexe organische Moleküle. Damit ist die Astrochemie auch eine wichtige Voraussetzung für die Astrobiologie, denn einer biologischen Evolution muss eine chemische vorausgegangen sein. Auf die Astrochemie im interstellaren Raum, auf ihre Messmethoden, auf mögliche Reaktionsmechanismen und auf die entdeckten chemischen Verbindungen geht der Vortrag ein.

Vortrag: Astrobiologie

07.04.2022; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29, 26382 Wilhelmshaven

Im Fachvortrag von Andreas Schwarz (Diplom-Physiker/Astrophysiker) geht es um „Astrobiologie“, der möglichen Entstehung, Entwicklung und Verbreitung von Leben im Weltraum. Ausgangspunkt ist das Leben auf der Erde und die Entstehung von organischen Molekülen im Weltraum. Dem schließt sich die Suche nach extra-solaren Planeten an, die in einer lebensfreundlichen Zone um einen Stern kreisen. Die Suche nach Leben außerhalb der Erde reicht von der Identifizierung von sogenannten Biomarkern auf anderen Planeten bis zu dem Versuch, mögliche Signale einer kulturell-technisch fortschrittlichen außerirdischen Zivilisation zu empfangen. Die Astrobiologie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, welche unter anderem die Wissenschaften Astrophysik, Biologie, Chemie, Physik und Geophysik umfasst.

Vortrag: Astro- und Geophysik: Die Erde und ihr Klima

05.05.2021; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29, 26382 Wilhelmshaven

Im Fachvortrag „Die Erde und ihr Klima“ von Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz. wird in leicht verständlicher Weise auf die Erde als Planet und ihr Klima eingegangen. Somit stellt der Vortrag eine interdisziplinäre Verbindung zwischen Astro- und Geophysik her. Angefangen von der Erde als Planet des Sonnensystems wird auf die interessanten geophysikalischen Prozesse (z.B. Plattentektonik, Erbeben, Vulkanismus) bis hin zur Meteorologie (Wetter) und Klimatologie unter Berücksichtigung der aktuellen Forschung eingegangen.

Lehrveranstaltungen und Vorträge 2021/2022

Stand: 03.07.2021

von Andreas Schwarz

Im Herbst 2021 dürfte die Entwicklung der Corona-Pandemie aufgrund von Impfungen und Testungen die Durchführung von Lehrveranstaltungen und Vorträgen wieder ermöglichen. Schon jetzt sind Kurse und Vorträge an bestimmten Terminen fest eingeplant. Den Start macht der Vortrag „Die Entstehung und Entwicklung der Sterne“ in der Musikkneipe Schwarzer Bär in Wilhelmshaven. Des Weiteren die Vortragsreihe „Astroquantenphysik“, welche im Rahmen der Volkshochschule Wilhelmshaven (www.vhs-whv.de) am 14.10.2021 startet und aus sechs Vorträge besteht, welche bis zum 05.05.2022 gehalten werden. Diese Vortragsreihe wird in einem separaten Beitrag ausführlich beschrieben. Der Grundkurs Astronomie und Astrophysik findet im Rahmen der VHS Wilhelmshaven am 13.11.2021 statt und wird ergänzt mit einem Vortrag zur Sonne am 12.01.2022.

Vortrag: „Die Entstehung und Entwicklung der Sterne“

20.09.2021, ab 19:30 Uhr, Musikkneipe Schwarzer Bär, Bismarckstraße 179a, 26382 Wilhelmshaven

Der erste öffentliche Vortrag von Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz in diesem Jahr beschäftigt sich mit der Geburt, der Entwicklung und dem Tod der Sterne. Dabei werden auch die verschiedenen Sterntypen mit ihren spezifischen Eigenschaften herausgestellt. Eng verbunden mit der Sternentwicklung ist auch die Entstehung von Planeten und von möglichem Leben auf diesen. Am Ende der Sternentwicklung können in Abhängigkeit vom Sterntyp Weiße Zwerge sowie über Supernovae (Sternexplosionen) Neutronensterne (Pulsare) und Schwarze Löcher stehen. All dies sind Forschungsgegenstände der modernen Astrophysik, welche auf dem aktuellen Stand der Forschung im Vortrag vorgestellt werden.

1811 Grundkurs „Astronomie und Astrophysik“

13.11.2021; 14:00 – 19:00 Uhr; VHS WHV, Projekthaus I, Schellingstraße 19, 26384 Wilhelmshaven

Dieser Kurs ist eine einführende Lehrveranstaltung in die Astronomie und Astrophysik. Für die Teilnahme sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich. Vielmehr wird allgemeinverständlich und anschaulich in die Materie eingeführt. Angefangen von den astronomischen Koordinatensystemen und der Orientierung am Sternenhimmel, bewegen wir uns über das Sonnensystem, die Galaxis (Milchstraße), die Galaxien und Galaxienhaufen, bis hin zur Kosmologie. Es gibt also einen umfassenden Einblick in die Welt der Astronomie. Dabei werden auch Einzelobjekte, wie z. B. Planeten, Sterne, Nebel, Extrasolare Planeten, Pulsare, Quasare und Schwarze Löcher, welche Gegenstände der Astrophysik sind, vorgestellt. Der Grundkurs beinhaltet sowohl theoretische Teile von Andreas Schwarz (Diplom-Physiker/Astrophysiker) als auch praktische Teile von Ralf Schmidt (Pilot/Amateur-Astronom).

Andreas Schwarz, Ralf Schmidt

Samstag, 13.11.2021, 14.00 – 19.00 Uhr

Anmeldeschluss: 05.11.2021

Projekthaus I, Schellingstraße 19

ab 10 TN 20 €; 5-6 TN 27 €;

1 Einzeltermin, 6 UStd

1815 Vortrag: Die Sonne

12.01.2022; 19:00 – 21:15 Uhr; VHS WHV, Projekthaus I, Schellingstraße 19, 26384 Wilhelmshaven

Die Sonne ist der Stern, von dem wir leben. Im Fachvortrag von Andreas Schwarz (Diplom-Physiker / Astrophysiker) geht es um die Entstehung, den Aufbau, die Entwicklung und das Ende der Sonne. Dabei werden auch die Aktivität der Sonne und die solar-terrestrischen Beziehungen behandelt. Im Vortrag von Ralf Schmidt (Pilot / Amateur-Astronom) geht es um die Beobachtung der Sonne, welche eine interessante Wissenschaft für sich ist. Dabei werden viele interessante und aktuelle Bilder von der Sonne präsentiert.

Andreas Schwarz, Ralf Schmidt

Donnerstag, 12.01.2022, 19.00 – 21.15 Uhr

Hans Beutz Haus, Virchowstraße 29

Würzburger Frühjahrstagung 2021

Eine Tagung via ZOOM am 24.04.2021

Als ich mich kurz vor 09:00 über ZOOM für die Tagung einloggte waren schon etwa 30 Personen angemeldet. Da kam schon die Bemerkung „Sonst waren wir aber mehr“. Aber Dr. Dominik Elsässer, der das Programm moderierte, beruhigte gleich, es war ja noch vor 09:00. Und richtig, je später es wurde, desto mehr Teilnehmer konnte man zählen. Die höchste Teilnehmerzahl, die ich mir notiert habe war immerhin über 170!!

Dr. Elsässer begrüßte dann pünktlich um 09:00 die Teilnehmer und gab einen kurzen Überblick, was uns an diesem Tag alles erwarten würde.

Der erste Vortrag war von Prof. Dr. Eva Grebel, der Leiterin des Astronomischen Rechenzentrums der Uni Heidelberg.
Sie erzählte in einem sehr fesselnden Vortrag über die neuesten Erkenntnisse in der „Galaktische Archäologie“. Damit ist die Entstehung und Entwicklung der Galaxien und Sternpopulationen gemeint.
„Sterne sind unsere Fossilien“ sagte Prof. Grebel, da Galaktische Archäologen kaum Ausgrabungen machen können.

Es folgte ein recht anspruchsvoller Beitrag von Florian Bleymann über „Künstliche Intelligenz und Machine Learning“.
Obwohl ich mich auch mal ein klein wenig mit Programmiersprachen beschäftigt habe (vor langer, langer Zeit) muss ich ehrlich zugeben, spätestens bei neuronalen Netzen bin ich ausgestiegen, das war mir zu hoch. 😉

Sternbedeckungen z.B. durch den Mond kann man oft sehen, aber Sternbedeckungen durch Kleinplaneten ist schon etwas Besonderes.
Dr. Eberhard Bredner erzählte von seinen Erfahrungen bei einer Sternbedeckung durch 1048 Feodosia. 
Er hatte sich mit 2 Teleskopen und an 2 Standorten darauf eingerichtet, aber an einem Standort war es dann ein kompletter Fehlschlag und dadurch waren seine Erwartungen bei den automatischen Aufnahmen des anderen Teleskops auch gering, was sich dann aber als voller Erfolg herausstellte. 
Dr. Bredner verströmte eine solche Begeisterung bei seinem Vortrag, ich kann mir gut vorstellen dass sich viele der Zuhörer jetzt auch mal dazu hinreißen lassen, Sternbedeckungen zu beobachten.

Der letzte Vortrag vor der Mittagspause kam von Dr. Stefan Deiters aus Hamburg über die relativ junge Astronomiezeitschrift „astronomie – DAS MAGAZIN“, die nach der Einstellung der „Abenteuer Astronomie“ (ehemals Interstellarum) auf dem Markt erschienen war um wieder ein Praxisheft für Amateurastronomen bieten zu können. Einige der ehemaligen Mitarbeiter von „Abenteuer Astronomie“ sind hier auch mit aktiv.
Ich habe mir schon mal ab und zu ein Heft gekauft und finde die Zeitschrift auch sehr praxisnah, aber mit einem Abo der „Sterne & Weltraum“ und dem „VdS-Journal für Astronomie“ bin ich komplett ausgelastet, deshalb wird es bei den Gelegenheitskäufen bleiben.

Anschließend war für eine Stunde Mittagspause, in der Zeit wurden Break-out-rooms eingerichtet, wo man sich zum Chat treffen konnte. 

Um 13:00 ging es weiter mit einem Vortrag von Dr. Uwe Pilz: „Schwarze Löcher: Wo Licht ist, ist starker Schatten“
Leider wurde ich hier etwas abgelenkt, was der Nachteil ist wenn man nicht im Vortragssaal, sondern zu Hause sitzt und es auch mal an der Haustür klingeln kann.
Ich bekam nur noch etwas zusammenhanglos mit, dass es unter anderem um die Berechnung der Raumkrümmung ging, dazu hatte Dr. Pilz im VdS-Journal Nr. 76 ein Python-Programm beschrieben.

Es folgte ein Betrag von Rolf Hempel über ein neues Open Source Stacking-Programm Planetary System Stacker (PSS). Er beschrieb seine Probleme mit den gängigen Stacking Programmen, die oftmals nicht weiterentwickelt werden und vor sich hindümpeln. Da bei den weit verbreiteten Programmen der Sourcecode nicht öffentlich ist, hängt alles an den Entwicklern. Deshalb wollte Herr Hempel ein Programm mit öffentlichem Code entwickeln, so dass es auch weiterentwickelt werden kann, wenn er mal nicht mehr die Zeit oder das Interesse dazu hat. Nach längerer Entwicklungszeit und ausführlichen Vergleichen mit Avistack und Registax ist er nach eigenen Angaben sehr zufrieden mit seinem Programm, das ihm beste Ergebnisse liefert. Ich habe es noch nicht geschafft, das Programm zu installieren und auszuprobieren, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.
Übrigens gibt es auch ein deutsches Handbuch dazu 😉

Der Spektroskopie waren zwei Einzelvorträge gewidmet. Der Erste von Günter Gebhard, Ulrich Waldschläger und Siegfried Hold behandelte erst eine kurze Einführung unter anderem in die Geräte und ging dann zur Spektroskopie von Mizar und Deneb über.

Vor der Kaffeepause kam noch ein historischer Beitrag von Dr. Michael Geffert über den Astronomen Eduard Schönfeld. Dieser war ein Assistent Friedrich Wilhelm August Argelanders und später sein Nachfolger als Direktor der Bonner Sternwarte. Er schloss die „Bonner Durchmusterung“ ab und hat die Gründung der Astronomischen Gesellschaft vorangetrieben.

Nach einer kurzen Kaffeepause kam ein visuelles Highlight: „Fotografische Kometenjagd: 1000 Schweifsterne in 40 Jahren“. Ein Vortrag und Erlebnisbericht mit einer Bildershow von Michael Jäger und Gerald Rhemann. Erst der spannende Bericht über so viele Jahre Kometenbeobachtung, dann noch eine wunderbare Fotopräsentation mit passender Musikuntermalung – das ließ uns alle fast sprachlos zurück, bis ein Beifallssturm losbrach. Das war ganz großes Kino!

Es folgte der zweite Teil zur Vielfalt der Spektroskopie von Thomas Kremser und Christoph Quandt über die Technik eines Echellespektrograpen und zur Datenreduktion. Bitte fragt mich nicht, was das bedeutet 🙁

Der letzte Vortrag des Tages war „Sonnenfinsternis  2019 – Südamerikatour von Brasilien nach Argentinien“, ein spannender Erlebnisbericht mit vielen Fotos von Prof. Dr. Kai-Oliver Detken aus Grasberg. Bei solch einer Reise fotografiert man nicht nur die SoFi sondern auch Land und Leute, wozu Prof. Detken sehr informativ erzählte.

Etwa gegen 18:30 war dann Schluss und Dr. Elsässer hat die Tagung beendet.
 

Es war ein tolles Programm und zeigte die ganze Vielfalt, die die Beschäftigung mit der Astronomie aufweisen kann. Dominik Elsässer führte straff durch das Programm, so dass nach den Vorträgen nur kurz Zeit war um Fragen zu stellen, bevor es weiter ging.
Die persönliche Treffen und den Austausch untereinander hat man vermisst, aber hoffentlich können wir das im nächsten Jahr dann wieder in Würzburg nachholen.

Vor 60 Jahren: Der erste bemannte Weltraumflug von Juri Gagarin – Der Tag des Kosmonauten

von Andreas Schwarz

Das Zeitalter der Weltraumfahrt begann am 04. Oktober 1957 mit dem ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik 1, welcher von der damaligen Sowjetunion in den Erdorbit geschossen wurde. Bereits am 03. November 1957 beförderte die damalige Sowjetunion im Rahmen der Sputnik 2-Mission die Hündin Laika in den Erdorbit und damit das erste Lebewesen in den Weltraum. Folgerichtig war der nächste Schritt der damaligen Sowjetunion am 12. April 1961 mit Juri Gagarin im Rahmen der Wostok-Mission einen Menschen in den Weltraum zu befördern, womit die bemannte Weltraumfahrt begann. Das war vor genau 60 Jahren.

Das Raumschiff Wostok konnte eine Person in den Weltraum befördern. Es bestand aus zwei Modulen: Einem Geräteteil und einer kugelförmigen Landekapsel. Im Geräteteil befanden sich unter anderem das Bremstriebwerk und die Treibstoffe für das Raumschiff. In der Landekapsel befanden sich die technische und die wissenschaftliche Ausrüstung, welche hauptsächlich aus Kommunikations- und Telemetriesystemen, Landesensoren und einem Landefallschirm bestand. Der Kosmonaut saß auf einem Schleudersitz, welcher kurz vor der Landung herauskatapultiert wurde. Mit der kugelförmigen Landekapsel konnte nur ballistische Landungen durchgeführt werden. Bei diesem ballistischen Landeanflug erreichte die Landekapsel eine Beschleunigung von 10 G, also von rund 100 m/s². Damit erreichte der Kosmonaut bei der Landung das 10-fache seines Körpergewichtes. Ein Abbremsen der Landekapsel auf kleinere Beschleunigungen war noch nicht möglich, so dass der Kosmonaut aus der Kapsel katapultiert werden und mit einen eigenen Landefallschirm landen musste.

Am 12. April 1961 um 07:07 MEZ startete Juri Gagarin als erster Mensch von Baikonur (ehemalige Sowjetunion) aus für eine Erdumrundung in den Weltraum. Um 08:55 MEZ landete er wieder auf der Erde. Die erste bemannte und auch erfolgreiche Raumfahrtmission dauerte 1 Stunde und 48 Minuten. Beim Erreichen des Erdorbits nahm Gagarin erfolgreich Funkkontakt mit der Erde auf und bestätigte, dass er sich gut fühle. Durch Bullaugen in der Raumkapsel konnte Gagarin auf die Erde blicken, was ihn offensichtlich beeindruckte: „Ich sehe die Erde! Ich sehe die Wolken, es ist bewundernswert, was für eine Schönheit!“ Er konnte aus seiner Raumkapsel deutlich Gebirgszüge, ausgedehnte Wälder und Küstenstriche erkennen. Seine medizinischen Daten wurden während des Weltraumfluges laufend an die Erde übermittelt. Medizinische Komplikationen traten nicht auf. Gagarin sagte nach dem Ende des Weltraumfluges, dass er sich reibungslos an den Zustand der Schwerelosigkeit gewöhnen konnte. Wörtlich führte er aus „Ich nahm keine physiologischen Schwierigkeiten wahr. Das Gefühl der Schwerelosigkeit war ein wenig fremdartig im Vergleich mit [irdischen] Bedingungen. Hier fühlt man sich, als ob man aufgehängt ist. Offensichtlich drückt das straff anliegende Federsystem auf den Brustkorb. (..) Später habe ich mich daran gewöhnt und hatte keine unangenehmen Empfindungen“

Im Rahmen des ersten bemannten Weltraumfluges musste Juri Gagarin noch kein großes technisches und wissenschaftliches Arbeitspensum erfüllen. Er beobachtete vor allem die Erde und die Instrumente in seinem Raumschiff. Des Weiteren ging es bei dem Weltraumflug vor allem um die Auswirkungen der Weltraumbedingungen auf den Menschen und die Technik. Nun war klar, dass bemannte Weltraumflüge medizinisch und technisch durchführbar waren. Bereits am 20. Juli 1969 landeten die ersten Menschen im Rahmen der US-Apollo-Missionen auf dem Mond, wobei die erste bemannte Mondumkreisung im Rahmen dieser Missionen bereits am 24. Dezember 1968 stattfand. Genau 20 Jahre nach dem ersten bemannten Weltraumflug startete am 12. April 1981 mit der Columbia das erste US-Spaceshuttle.

Ausblick: In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre könnte es wieder zu bemannten Missionen zum Mond kommen. Der Planet Mars soll im Rahmen einer bemannten Mission in den 2030er Jahren erreicht werden. Doch dürften hierfür noch einige physiologische, psychische und technische Herausforderungen zu meistern sein, so dass eine bemannte Marsmission wohl erst zum Ende der 2040er Jahre wahrscheinlich ist. Doch wird das am 12. April 1961 von Juri Gagarin begonnene Abenteuer Weltraumfahrt weitergehen. Der 12. April ist mittlerweile als „Tag der Kosmonauten“ ein Gedenktag für die bemannte Raumfahrt. Es finden an diesem Tag Vorträge, Workshops und andere Veranstaltungen zur bemannten Weltraumfahrt statt. Juri Gagarin, welcher am 09. März 1934 in der damaligen Sowjetunion geboren wurde, starb bei einem Flugzeugabsturz am 27. März 1968. Auch wenn er daher die weitere Entwicklung der Weltraumfahrt, etwa die Mondlandung, nicht mehr mitbekommen konnte, so bleibt er doch mit seinem Einsatz ein Garant für die Durchführung von Weltraummissionen und für alle daraus resultierenden Entwicklungen zum Wohle der Menschheit.

Hinweis: Im Rahmen unserer Vorträge, welche das Sonnensystem und seine Objekte zum Gegenstand haben, wird auch ausführlich auf die zugehörigen Raumfahrtmissionen eingegangen. Auch auf den ersten bemannten Weltraumflug werden wir im Rahmen eines Vortrages eingehen, so bald dies wieder möglich sein sollte.

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