Ratsherr Maximilian Striegl aus der Stadt Schortens und Diplom-Physiker / Astrophysiker Andreas Schwarz als Koordinator des Astronomie Netzwerks Weser-Ems (ANWE) und Vorsitzender des Astronomischen Vereins Wilhelmshaven-Friesland e. V. sprechen in einem rund 13-minütigen Videobeitrag über die Weltraumwirtschaft und die Chancen für die Region.

Video: Weltraumwirtschaft – Eine Chance für die Region Friesland-Wilhelmshaven in Weser-Ems

Bereits seit letztem Jahr arbeiten sie daran, astronomische, geowissenschaftliche und raumfahrtbezogene Bildungsangebote von der Kita bis zur Ausbildung in Wilhelmshaven und Friesland zu etablieren. Eine mögliche Kooperation mit der IGS Friesland steht jetzt in den Startlöchern und weitere werden folgen.

In einem nächsten Schritt soll die mit jährlich neun Prozent weltweit wachsende Weltraumwirtschaft in der heimischen Region zum Wohle aller durch eine noch zu entwickelnde Strategie ebenfalls fest verankert werden. Zu diesem Schritt wollen Maximilian Striegl und Andreas Schwarz Akteurinnen und Akteure aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbringen.

Die Region Weser-Ems in Bremen und Nordwest-Niedersachsen und somit auch die maritime Wissenschaftsregion Wilhelmshaven-Friesland verfügen bereits heute mit dem Astronomie Netzwerk Weser-Ems (ANWE) über eine hochentwickelte Basis für angewandte Astro-, Geo- und Raumfahrtwissenschaften und -technologien, eingebettet in regionale, nationale und internationale Kooperationen. Das ANWE hat seinen Sitz an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven.

Drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften, zwei Universitäten, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Nord, elf astronomische Vereinigungen und eine astronomische Stiftung bilden im Rahmen des ANWE eine innovative und interdisziplinäre Infrastruktur, welche Wissenschaft, Forschung, Lehre und Studium, Bürgerinnen- und Bürgerwissenschaft, Bürgerinnen- und Bürgerbildung sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit miteinander verbindet.

Diese bestehende Infrastruktur und Vernetzung sollen durch personellen Ausbau und institutionelle Verstetigung nachhaltig ausgebaut und gesichert werden, um der zunehmenden Bedeutung des Weltalls für die Entwicklung der Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft gerecht zu werden und Wertschöpfung zum Wohle aller zu generieren. Mit Bremen als bereits bestehender „City of Space“ soll in Bremen und Nordwest-Niedersachsen eine „Region of Space“ entstehen.

Schon jetzt sind wir im Bereich der Information, Kommunikation, Navigation und Sicherheit stark von Raumfahrt und Weltraum abhängig. Doch das ist erst der Anfang. Fertigungsprozesse in Schwerelosigkeit sowie unerschöpfliche Energiemengen und Rohstoffe aus dem Weltall lassen keinen anderen Weg zu, als Weltraumwirtschaft zu betreiben. Damit verbunden sind unglaubliche Wertschöpfungspotenziale für die Region mit entsprechenden Arbeitsplätzen, Ausbildungs- und Studiengängen. Das ist längst keine Science-Fiction mehr, sondern Science-Fakt.

Bild: KI-generiertes Plakat aus den Ergebnissen der Diskussion zur Weltraumwirtschaft in der Region / Quelle: JadeBay GmbH

Das Abenteuer der Menschheit im Weltraum hat gerade erst begonnen und auch wir sind längst ein Teil davon. Daraus müssen wir etwas zum Wohle aller machen! Daran arbeiten Ratsherr Maximilian Striegl und Astrophysiker Andreas Schwarz sehr intensiv und alle interessierten können an dieser Zukunftsversion mitarbeiten. Lokales Handeln reicht bis ins Weltall und zurück in die Region.

Maximilian Striegl und Andreas Schwarz werden in regelmäßigen Abständen über ihrer Arbeit und das Erreichte berichten.